Brav, Bürgerlich, Biedermeier
Es war die Phase der häuslichen Besinnung und der Flucht in das Private. Die Zeit des Biedermeier entspross um 1815 und fand ihr Ende mit Beginn der bürgerlichen Revolution um 1848. Hat es sich doch wenigstens gelohnt in Geschichte aufzupassen.
Doch was damals als eigene Kunst und Kultur des gesamten Bürgertums verstanden wurde, ist heute der Ausdruck geschmackvoller Individualität.

Besonders: Das Biedermeier Settee von Rita Bucheit
Die Möbel aus der vergangenen Zeit setzen Akzente in Schlaf- und Wohnzimmern rund um die Welt (siehe „Schwedenzimmer“ oben). Kombiniert mit „modernen“ Elementen, gilt ihnen ganz allein die Aufmerksamkeit.

Pompös: Der Kronleuchter von Rita Bucheit rückt die Dinnerparty ins rechte Licht
Ausgezeichnet durch hohe Qualität und „Unikatscharakter“ zeigen sich die Lieblingsstücke erstaunlich flexibel. Besonders in den Fragen nach den passenden Wandfarben und Accessoires überzeugen sie durch gute Anpassungsfähigkeit.

Vielseitig kombinierbar — Mit Farben und modernen Möbeln
Wer nach einzigartigen Möbeln mit kunstvollem Geschichtscharakter sucht, oder diese Schmuckstücke bereits besitzt und sich noch nicht traut ein wenig moderne Spießigkeit in seine Räume zu lassen, der sollte sich hier mal schnell von Mimi Williams Designs anstecken und inspirieren lassen:

Bürgerlich modern (Inneneinrichtung von Mimi Williams Designs)

Spießig spritzig (Inneneinrichtung von Mimi Williams Designs)

Brav verlockend (Inneneinrichtung von Mimi Williams Designs)
Also ab in den Antiquitätenladen oder mal bei Oma stöbern, ob sich da ein Schatz verbirgt — die eine oder andere Geschichte auf jeden Fall.
(Foto oben (Titel): www.swedishinteriordesign.co.uk // sales@swedishinteriordesign.co.uk // Copyright swedish interior design / morley von sternberg
Foto Einzelstücke: Rita Bucheit Ltd.
Foto Kissen: Irene Ganser
Foto Interieur: Mimi Williams Designs)
Die Berliner Freizeitlyrikerin Stefanie Kindler therapiert sich seit dem Einsturz eines selbstgebauten Hochbetts mit Texten über Möbel. „Massiv“ und „Holz“ in einem Wort zu sehen, liest sich für sie wie ein Gedicht.
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