Farbe in Bewegung
Roll, Camera, Action: Die Stars in den Kurzfilmen von Maria Claudia Cortes heißen nicht nur Gelb, Rot, Orange, Violett, Grün und Blau — sie sind es auch noch. Charmant zusammengefasst erweckt die gebürtige Kolumbianerin ihre Hauptfiguren zum Leben. In Farbe.
Dabei geht es nicht nur ums Zuschauen, sondern auch selbst Agieren. Zum Beispiel kann man im Labor („the Lab“) eine Szene selbst bauen und somit durch Farben viel über sich erfahren und vielleicht neu entdecken. Und bei dem Interview erfährt man viel über die Stars — unter anderem ihre Wirkung im Ausland.

Der Romantiker
Rot ist dynamisch fit, eher der Romantiker, aber auch der Rebell.

Der Neugierige
Gelb dagegen ist der neugierige Kreative, der fröhlich durch die Welt strahlt.

Der Hilfsbereite
Hilfsbereit und gemütlich ist dann doch eher Orange zu zuschreiben.

Der Friedvolle
Blau dagegen ist technisch begabt und der friedliche Einzelgänger.

Der Ausgeglichene
Der entspannte „Geduldsmensch“ ist für Grün reserviert. Der aber keinesfalls ein Langweiler ist, vielmehr der athletische Abenteurer.

Der Künstler
Violett ist wiederum der intelligente Künstler, der genug Geld verdient um als Adliger durchzukommen.
Bevor ich jetzt noch weiter in meine Herzblatt-Euphorie verfalle, hier einfach mal klicken, anschauen und interagieren!
(Fotos: Screenshots)
Die Berliner Freizeitlyrikerin Stefanie Kindler therapiert sich seit dem Einsturz eines selbstgebauten Hochbetts mit Texten über Möbel. „Massiv“ und „Holz“ in einem Wort zu sehen, liest sich für sie wie ein Gedicht.
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