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Design / Wohnen

Schöner Räume teilen

Räume teilen, ohne Wände einziehen zu müssen – Raumteiler haben eine klare Funktion. Und die lässt sich auf ganz verschiedene Weise verwirklichen. Was dabei alles zum Raumteiler werden kann, ist auch eine Frage der Auslegung.

Überall da wo in nur einem Raum möglichst viel passieren soll, können Raumteiler für die nötige räumliche Ordnung und Ruhe sorgen. Wer schläft schon gern neben dem voll gestapelten Schreibtisch oder lädt seine Gäste zum Essen ein, während nur wenige Schritte weiter die Kinder fernsehen wollen. Raumteiler trennen auf dezente Weise verschiedene Lebensbereiche, ohne dass dafür eigene Räume vorhanden sein müssen.

Ob komplett blickdicht oder eher symbolisch, ist dabei eine Frage des eigenen Geschmacks und auch der räumlichen Gegebenheiten.

Die Vielfalt an Raumteilern jedenfalls ist immens. Geradlinig und praktisch sind die Regal-Klassiker, bei denen die trennende „Wand“ zugleich Platz für die Lieblingsbücher und Schallplatten bietet. Oben reicht es auch noch für die Stereoanlage und eine Pflanze.

Modulares Raumteilersystem Algue von Vitra

Filigrane Transparenz – Algue von Vitra (Foto: Vitra)

Fragil und transparent sind hingegen modulare Hängesysteme. Einzelne florale Ornamente aus Plastik lassen sich leicht selbst und in genau der nötigen Größe zusammenfügen. Vitras „Algue“ ist dabei ebenso ein Klassiker dieser raumteilenden Gewebe wie die farbintensive „Silk“-Serie von Koziol.

Modulares Raumteilersystem Silk von Koziol

Feine Verästelungen – Silk von Koziol (Foto: Koziol)

Auf einem ähnlichen Prinzip, aber noch einen Tick mondäner wirken die Ornamente der Serie „Cameo“ von der italienischen Marke Quia Sas.

Modulares Raumteilersystem Cameo von Quia Sas

Mondäne Leichtigkeit – Cameo von Quia Sas (Foto: Quia/Italian Touch)

Auch von der Decke hängend, aber flächiger und aus Edelstahl oder Plexiglas sind die Raumteiler von Rope Design. Die Platten können dabei nach individuellen Vorstellungen hergestellt werden lassen.

Selbst auf kleinstem Raum können überschaubare autarke Ecken eingerichtet werden. Die aus PET und Hartkarton hergestellte, und nur 1,2 Meter hohe Faltwand „Buzzizone“ ist ein schönes Beispiel dafür. Mit ihren 24 Kilo Gewicht ist sie noch dazu leicht umzustellen.

Faltbarer und mobiler Raumteiler Buzzizone

Mobiler Raumteiler – Buzzizone (Foto: Buzzispace)

Zwischen gekonnter Inszenierung und dezent versteckter Funktion pendeln andere Varianten. Beispielsweise die feinen, empor ragenden „Sticks“ der belgischen Firma Extremis. Von unten beleuchtet, schaffen sie besonders im Dunkeln eine besondere Atmosphäre.

Raumteiler Sticks von Extremis

Leuchtender Strauch – Sticks von Extremis (Foto: Extremis)

Farbenfroh verwoben und modular erweiterbar ist auch der Hexagon-Entwurf „Macedonia“ (Foto oben: Freedom Of Creation) von dem finnischen Designer Janne Kyttanen.

Allesamt überaus kunstvolle Optionen. Und auch nur zwei von hunderten Möglichkeiten, Räume nach den eigenen Bedürfnissen zu ordnen.

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ÜBER DEN AUTOR Jens Wollweber Jens Wollweber entdeckte sein neues Bett auf der Baustelle nebenan – eine Holz-Palette, die genau die Maße seiner Matratze hat. Entdeckergeist beweist er auch mit seinem Blog frohfroh.de. Dort spürt er neue Musik aus Leipzig auf.
 

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